Das ist eine lange Geschichte. Im Schuljahr 1998/99 fand das Projekt Junior zum erstenmal am Goethe-Gymnasium statt. Damals sorgten ein Lehrerkarikaturenkalender und ein Goethe-2000 Kalender, welche vom A.R.T. Goethe produziert wurden, für Aufsehen. A.R.T. Goethe erreichte im Wettbewerb der Miniunternehmen auf Landesebene einen guten Platz, auch wenn es nicht zu einer Position auf dem "Treppchen" reichte. Weiteren geschäftlichen Aktivitäten wäre nichts im Wege gestanden, wenn nicht die Satzung die Auflösung des blühenden Unternehmens verlangt hätte. Auf vielfaches Fordern von Seiten der Schüler wurde daraufhin beschlossen, im folgenden Jahr wieder das Projekt Junior anzubieten. Der Andrang war groß, zu groß dass alle Interessenten aufgenommen werden konnten. Auf uns, fünfzehn noch unerfahrene Schüler wartete viel Arbeit. Ein Name musste gefunden, ein Produkt entworfen und natürlich musste die ganze Arbeit koordiniert werden. Aber jetzt, wo Sie diese Seite lesen, haben wir es geschafft. Fünfzehn normale Gymnasiasten haben ein Unternehmen auf die Beine gestellt, welches angetrieben durch den Einsatz seiner Mitglieder und die Ratschläge ihrer Vorgänger, von nichts mehr aufgehalten werden kann. Zur Klärung möglicher weiterer Fragen möchte ich auf die Geschäftsstelle von Junior und an unsere email - Adresse verweisen.
Kurzbeschreibung JUNIOR Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IVV) führt in Sachsen, Sachsen Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Schleswig Holstein, Bayern, Saarland, Niedersachsen und Hamburg das Projekt JUNIOR "Junge Unternehmer initiieren - organisieren realisieren" durch.
Im Projekt JUNIOR gründen Schüler im Alter von 15 - 20 Jahren an ihrer Schule ein auf ein Schuljahr befristetes Miniunternehmen. Dabei müssen sich die Schüler eigenverantwortlich um die Kapitalbeschaffung, die Produktion und den anschließenden Vertrieb der angebotenen Produkte und Dienstleistungen bemühen.
Der quantitative Umfang dieser Tätigkeiten ist begrenzt. Die Schüler müssen sich - ganz wie im realen Wirtschaftsleben an bestimmte Regeln und Abläufe halten. Lohnzahlung, Bilanzierung, die Abführung von Steuern und Sozialabgaben (die JUNIOR Geschäftsstelle im IW übernimmt hier die Rolle des Staates), die Einberufung von Hauptversammlungen und die Erstellung eines Geschäftsberichtes gehören zum Unternehmensalltag.
Während des Projektablaufs werden die Miniunternehmen vom Institut der deutschen Wirtschaft und örtlichen Paten aus Schule und Wirtschaft betreut und müssen diesen gegenüber auch Rechenschaft ablegen. So werden auch die Buchführung und die (modifizierten) Zahlungen einzelner Steuerarten und Sozialabgaben kontrolliert.
JUNIOR bietet Schülern die Möglichkeit, praxisnah wirtschaftliche Zusammenhänge und Funktionsweisen kennenzulernen. Durch das Projekt werden Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und Kreativität der Teilnehmer gefördert, unternehmerisches Denken und Handeln angeregt. Dies alles sind Qualifikationen, die für die Ausbildung und das spätere Berufsleben und damit auch für die Zukunft unserer Jugend von grundlegender Bedeutung sind.